Lieblings-Rezepte unserer Partner

Eine genussreiche Reise durch die Küchen Europas

Wir haben unsere Partner nach ihren Lieblingsrezepten gefragt. Ein paar dieser tollen Anregungen für Vorspeisen, Hauptgerichte, Gebäck und auch Getränke haben wir hier schon mal für Sie zusammengefasst:


Zucchini & Tomate aromatisiert mit einer Essenz der Duftnessel (Agastache)

Von Caroline Laigneau

 

(Caroline ist Inhaberin des Château et Jardins du Rivau im Loiretal in Frankreich)

 

Zucchini-Tomate-Agastache

 „Was ich an diesem Rezept mag, ist das alles aus unserem Garten stammt! Dadurch ist es super frisch und eine schöne Erinnerung an den Sommer“

 

Zubereitung:

  • 3 Zucchini-Scheiben aufgerollt in der Mitte des Tellers drapieren
  • Die Duftnessel in Wasser ziehen lassen und dieses über die Zucchini gießen
  • Schneiden Sie Tomaten in kleine Würfel und geben grob gemahlene und geröstete Haselnüsse dazu.
    Würzen Sie das Ganze mit Salz, Pfeffer sowie je einem Schuss gereiftem Essig und Traubenkernöl
  • Füllen Sie das fertige Tomatentartar in die Zucchiniröllchen
  • Darüber reiben Sie Schafskäse (Chèvre de Sainte-Maure) und
  • garnieren alles hübsch mit einer Blume und einem Blatt der Duftnessel

Fertig!


Kürbissuppe mit weichem Bauernei und Coppa-Chips

Von Cédric Preud'homme

 

(Cédric ist Chefkoch im Restaurant Maison Ripert in Avignon)

 

Empfehlung von Marianne Coulomb, Verkaufsdirektorin von Avignon Tourisme

 

Zutaten (für 6 Personen):

  • 1 Butternuss Kürbis
  • 2 Stück süße Cevennen Zwiebeln
  • 1 l weiße Hühnerbrühe
  • 5 cl Olivenöl
  • 200 g Sahne (20%)
  • 6 Bauernhofeier
  • 10 cl weißer Essig
  • 20 g Salz
  • 1 l Wasser
  • Wasserbehälter mit Eiswürfeln
  • 6 dünne Scheiben Coppa (luftgetrockneter Schweineschinken)
  • 1/4 Baguettebrot
  • 50 g Butter
  • 1 Prise Provence Kräuter
  • 5 cl Olivenöl mit Carpentras Trüffel
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer

 

Zubereitung:

 

Den Kürbis waschen. Schneiden Sie die 2 Enden ab und halbieren Sie ihn der Länge nach. Tipp: Den Butternuss Kürbis nicht schälen, die Haut wird beim Kochen weich. Entfernen Sie dann mit einem Löffel die Samen. Gleichmäßig in Würfel schneiden, damit alles gleichzeitig gar wird. In einem Topf die in Scheiben geschnittenen Zwiebeln mit Olivenöl anbraten. Sobald alles gut gedünstet ist, fügen Sie die Kürbiswürfel hinzu und gießen die Hühnerbrühe an. Zum Kochen bringen und 30 Minuten sanft köcheln lassen. Pürieren, Sahne hinzufügen und würzen. Durch ein Sieb drücken, um ein sämige Konsistenz zu erhalten.

 

In einem Topf 1 l Wasser, 20 g Salz und 10 cl weißen Essig zum Kochen bringen und die Eier für 6 Minuten darin kochen. Tauchen Sie die Eier danach sofort in die Schüssel mit Eiswasser, um den Kochvorgang zu stoppen. Entfernen Sie vorsichtig die Schale, die Eier sollen dabei ganz bleiben.

 

Für die Coppa-Chips haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder in der Fritteuse oder im Ofen:

In der Fritteuse: 1 min bei 140 ° C frittieren.

Im Ofen: Auf ein Backblech legen und 10 min bei 160 ° C backen.

 

Das Baguette in kleine Würfel schneiden, in einer Pfanne bei schwacher Hitze mit Butter und Kräutern aus der Provence anrösten. Legen Sie die Croutons danach auf Küchenpapier, damit das überschüssige Fett aufgesaugt wird. Zum Anrichten schneiden Sie zuerst den Boden des Eies leicht ab, damit es nicht wegrollt. Stellen Sie das Ei in die Mitte Ihres Tellers und gießen Sie die Suppe dazu. Dekorieren Sie es mit den Croutons, den Coppa-Chips und verfeinern das Gericht mit einem Spritzer Trüffel-Olivenöl.

 


Cornish Pasties

von Karsten Stockhecker

 

(Karsten ist Privatkoch und einer unserer Genusspartner)

 

"Als Genuss-Indianer habe ich mich gefragt, ob es ein typisches Gericht aus Cornwall gibt. Und ich habe eins gefunden, sogar mit einer interessanten Geschichte, das meiner Meinung nach zum Nachkochen einlädt."

 

Cornish Pasty ©Mark Champ
©Mark Champ

Zutaten:

 

Für den Teig:

  • 400g Mehl (am besten Dinkelmehl. Es ist kräftiger im Geschmack als Weizenmehl.)
  • 125g Butter
  • 125ml Wasser
  • 1 Ei
  • Salz

Wer den Teig nicht selber machen will (oder kann), nimmt fertigen Blätterteig.


Für die Füllung:

  • 300g Rindfleisch (im Original nimmt man Beefsteaks oder Rindergulasch, Rinderhack geht aber auch.)
  • 2-3 Kartoffeln (ich bevorzuge festkochende, wie die Sieglinde)
  • 2 Mohrrüben
  • 2 Pastinaken (oder wie im Original Steckrüben)
  • 1 Zwiebel (die roten sind kräftiger im Geschmack)
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Thymian und Paprikapulver.

Zubereitung


Das Mehl mit dem Ei, Butter und einer Prise Salz mischen. Knetet den Teig gut durch und gebt löffelweise das Wasser hinzu. Es sollte ein geschmeidiger Teig werden, der nicht klebt. Den fertigen Teig in einer Schüssel für 30 – 40 Minuten zum Ruhen in den Kühlschrank stellen.


In dieser Zeit könnt ihr die Zwiebeln, sowie die Kartoffeln und die Rüben/Pastinaken schälen und in kleine Stückchen schneiden. Je kleiner sie geschnitten werden, desto schneller garen sie. Das Rindfleisch (wenn ihr kein Hackfleisch verwendet) in kleine Stücke schneiden. Meine Stücke waren maximal daumendick. Das Fleisch mit dem Gemüse und den Gewürzen mischen. Würzt ruhig kräftiger, weil sonst die Pasties etwas ungewürzt oder lasch schmecken. Wer möchte, kann anderes Gemüse (je nach Saison oder Geschmack) verwenden oder mit Rosinen etwas Süße hineinbringen. Ich finde, diese Pasties eignen sich hervorragend, um Reste von Gemüse oder Fleisch zu verwenden. Vegetarier lassen einfach das Fleisch weg.


Wenn der Teig sich ausgeruht hat, holt ihn aus dem Kühlschrank und knetet ihn nochmals etwas durch und teilt ihn in 4 Teile.


Den Backofen auf 200°C Grad vorheizen.


Nun rollt ihr jedes der Teile kreisrund aus. Achtet darauf, dass der Teig nicht zu dünn ist. Die besten Ergebnisse habt ihr bei einer Dicke des Teiges von ca. 3 mm.
Nun wird der Teig bis zur Hälfte mit der Füllung belegt. Lasst einen Rand von 1-2 cm. Klappt die andere Hälfte über die Füllung. Drückt die Ränder gut an.
Bist Du ein geübter Bäcker, kannst Du schöne Muster andrücken. Der Phantasie (und Deinem Geschick) sind keine Grenzen gesetzt. Sollte etwas Teig übrig sein, kann man die Initialen auf den Teig legen.


Bestreicht das Pasty mit Eigelb und stecht Löcher mit einem Zahnstocher in den Teig. Legt sie auf ein Backblech mit Backpapier. Dann ab in den Backofen für 20 Minuten. Nach 20 Minuten reduziert die Hitze auf 175C Grad und backt sie für weitere 20 Minuten weiter.


Nach der Backzeit lasst die Pasties ein wenig ruhen. Serviert sie mit ein paar leckeren Dips.

 

Wer mehr über den Hintergrund dieser südenglischen Spezialität erfahren möchte, liest den interessanten Gastbeitrag von Karsten in unserem BLOG.

 


Campotti mit Garnelen, Spinat und Zitronenöl

Von Christoph Bob

 

(Christoph ist Chefkoch im Monastero Santa Rosa Hotel & Spa, Amalfiküste, Italien)

 

"Mein Lieblingsrezept empfehlen wir unseren Gästen nach ihrem Aufenthalt zu Hause zuzubereiten (die Campotti-Nudeln bekommen Sie natürlich von uns)"

 

Campotti

Zutaten (für 4 Personen):

 

  • 450 g Campotti Pasta (oder andere große Nudeln)
  • 2 Esslöffel natives Olivenöl extra
  • 1 Knoblauchzehe
  • 450 g frische Garnelen
  • 60 g Zitronensaft (ca. 2 Zitronen)
  • 1 Teelöffel Salz
  • ½ Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 60 g gehackter, frischer Spinat

Für das Olivenöl mit Zitronenaroma:

  • 60 g natives Olivenöl
  • Schale einer Bio-Zitrone

 

Zubereitung:

 

Die Zitrone sauber schrubben und gründlich trocknen. Verwenden Sie ein sehr scharfes Gemüsemesser oder einen Schäler, um die Schale zu entfernen (nur den gelben Teil der Schale) und vermeiden Sie das bitterweiße Mark direkt unter der Schale. Geben Sie die Zitronenschale mit dem Olivenöl in eine kleine Schüssel.

 

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Fügen Sie die Campotti hinzu und kochen Sie sie 9 Minuten lang (bzw. andere Nudeln nach Packungsangabe), bis sie zart, aber immer noch bissfest sind (al dente), wobei Sie gelegentlich umrühren. Die Campotti abtropfen lassen und eine Tasse von dem Nudelwasser aufbewahren. In einer großen, schweren Pfanne zwei Esslöffel Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen. Den Knoblauch in die Pfanne geben und 2 Minuten andünsten. Fügen Sie die Garnelen hinzu und braten Sie sie ca. 2 Minuten lang, bis sie rosa sind. Fügen Sie die gekochten Campotti, Zitronensaft, Salz und Pfeffer hinzu und mischen alles.

 

Mit einem Sieb die Zitronenschale aus dem Olivenöl abseihen und das nun wunderbar mit Zitrone angereicherte Öl zu den Nudeln geben. Gießen Sie etwas Kochwasser ein, um ausreichend Bindung zu erzielen. Den gehackten Spinat zu den Nudeln geben und gut vermischen. 

 

Buon Appetito!


Die Jakobsmuschel im Nebel

von Katrine Lihn

 

(Katrine ist Privatköchin und Gastrosophin in Potsdam und eine unserer GenusspartnerInnen)

 

"Jakobsmuscheln sind für mich etwas ganz Besonders. Am besten schmecken sie frisch gefischt. Ist ja klar. Für eine Reise auf die Isle of Skye empfehle ich daher ein kleines Gericht für zwei Personen"

 

 

Zutaten (für 2 Personen):

  • 6 ausgelöste Jakobsmuscheln
  • 1 EL Butter
  • ½ Zitrone
  • ½ TL AHOI Fischgewürz
  • 2 Schalotten
  • und nach Gusto etwas Whisky von der Insel
  • 250g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 TL Salz + 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL heiße Butter
  • 50ml heiße Milch
  • etwas Salz
  • Abrieb von der Muskatnuss

 

 

Zubereitung:

 

Zuerst die Kartoffeln schälen, einmal waschen und in reichlich Wasser mit einem Teelöffel Salz und einem Lorbeerblatt gut 20 Minuten weich kochen.

 

Das Wasser abgießen, das Lorbeerblatt entfernen und in dem Topf Butter und Milch erhitzen, die Kartoffeln zugeben und mit einem Holzlöffel oder Stampfer zu einem groben Brei rühren. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

 

In eine Pfanne einen Esslöffel Butter und zwei Scheiben Zitrone geben – das gibt ein schönes Aroma. Die Schalotten pellen, klein hacken und in der Pfanne einmal aufschäumen, da hinein die Jakobsmuscheln geben und kurz von beiden Seiten anbraten. Mit dem Fischgewürz AHOI abschmecken und nach Lust etwas Whisky angießen.

 

Wer sich mehr Sauce wünscht gibt entweder Fischfond zu den Jakobsmuscheln oder wenn dieser nicht verfügbar ist einen Schuss frische Sahne.

 

In tiefe Teller den Stampf geben, die Jakobsmuscheln darin leicht versenken (Nebeleffekt) und eventuell die Butter mit dem Whisky dazu geben.

 

Dazu schmeckt ein frischer grüner Salat.

 

Übrigens: Das AHOI-Fischgewürz gibt's bei Katrine Lihn direkt.

 


Jakobsmuscheln aus der Bretagne mit Trüffeln und Kürbispüree

Von Mathieu Desmarest

 

(Mathieu ist Chefkoch im Restaurant Pollen in Avignon, Frankreich)

 

Dies ist ebenfalls eine Empfehlung von Marianne Coulomb, Verkaufsdirektorin von Avignon Tourisme!

 

Zutaten - für 4 Personen:

  • 12 Jakobsmuscheln mit Schale
  • 500 g Speisekürbis (Carat)
  • 100 g Butter
  • 6 g Salz
  • 3 mal gemahlener Pfeffer aus der Mühle
  • Melanosporum Trüffel aus dem Vaucluse
  • Etwas Olivenöl
  • Etwas “Fleur de Sel”

 

Zubereitung:

 

Für das Kürbispüree: Kürbis in kleine Würfel zerschneiden und mit etwas Butter bei 180°C backen, bis er oben braun wird. Der Kürbis sollte sehr weich sein. Noch etwas Butter hinzugeben, pürieren und würzen.

 

Ein großen Löffel Olivenöl in die Pfanne geben, immer 3 Jakobsmuscheln von beiden Seiten anbraten, bis sie eine goldgelbe Farbe angenommen haben, dann zur Seite legen.

 

Nun den Trüffel in sehr dünne Scheiben hobeln. Die Scheiben auf einem Teller anrichten, darüber exzellentes Olivenöl träufeln und obenauf etwas „Fleur de Sel“ geben.

 

In die leeren Jakobsmuscheln etwas von dem Kürbispüree füllen, obenauf die gebratenen Jakobsmuscheln legen und als Krönung eine dünne Scheibe Trüffel.

 

Dekorieren Sie diese Köstlichkeit mit einem Blatt des Küstenblauglöckchen oder einem Sesamblatt.

 

Guten Appetit!


Gebratener mediterraner Tintenfisch mit Colonnata-Speck, Fenchel und Rouille-Sauce

Von Nicolas Bottero

 

(Nicolas ist Chefkoch im 1-Michelin-Sterne-Restaurant Le Mas Bottero bei Aix-en-Provence, Frankreich)

 

Empfehlung von Emmanuel Brin, Direktor der Villa Baulieu in der Provence: "Nicolas Bottero ist einer der Michelin-Sterne-Köche, der oft bei uns in der Villa für unsere Gäste kocht.“

 

Zutaten (für 4 Personen):

Gebratener Tintenfisch
  • 1 mediterraner Felsenkrake (ca. 2,5kg)
  • 1 Zitrone
  • grobes Salz
  • getrockneter Fenchel
  • Langer Pfeffer (oder schwarzer Pfeffer)
  • 50 g Butter
  • 0,5 l Fischbrühe (oder gefilterte Suppe)
  • 0,5 l Sahne
  • 150 g Fischsuppe
  • 200 g Monalisa-Kartoffel (oder eine andere festkochende Sorte)
  • 300 g Sonnenblumenöl
  • 75 g Knoblauch
  • 30 g Zitronensaft
  • 15 g Salz
  • 3 g Espelette Pfeffer
  • 10 Safranstempel
  • 200 g in dünne Scheiben geschnittener Colonnata-Speck*
  • 4 Zwiebelfenchel
  • 10 cl Olivenöl
  • 1 Bund wilder Fenchel

 

Zubereitung:

 

Kochen Sie einen großen Topf Salzwasser mit einer halbierten Zitrone, den getrockneten Fenchelstangen, langem Pfeffer und grobem Salz. Geben Sie den Oktopus (ohne Kopf oder Schnabel) hinein. Hitze reduzieren und 45 Minuten bis 1 Stunde sanft köcheln lassen, bis Sie das Fleisch mit dem Messer leicht durchstoßen können. Im Kochwasser abkühlen lassen. Die acht Tentakeln abtrennen. Schneiden Sie den Fenchel in Stücke und schwitzen Ihn in Olivenöl an. Lassen Sie ihn zugedeckt gar köcheln. Waschen Sie den wilden Fenchel und legen Sie die Spitzen sowie die Blüten zur Seite.

 

Für die „Rouille“:

 

Die Kartoffeln in der Fischsuppe mit dem Safran kochen, bis die Brühe vollständig aufgesogen sind. Die gekochten Kartoffeln zusammen mit Knoblauch, Salz und Chili zerdrücken. Das Öl einrühren und das Gewürz mit dem Zitronensaft abschmecken. Kalt stellen.

 

Für die Sauce nehmen Sie die Hälfte der Fischbrühe, fügen die Sahne hinzu und kochen diese auf die Hälfte ein. Binden Sie diese Basis mit der Rouille, bis Sie die gewünschte Konsistenz sowie Geschmack erhalten. In einer Pfanne den Tintenfisch auf beiden Seiten leicht in Olivenöl anbraten, die Butter hinzufügen und ein paar Mal damit beträufeln. Nehmen Sie ihn heraus, würzen mit Pfeffer und legen die Colonnata-Speckscheiben darauf, so dass dieser warm wird. Den Teller mit dem Fenchel, dem Tintenfisch mit dem Colonnata-Schleier, den wilden Fenchelspitzen und der Sauce anrichten.

 

*Info: Der Lardo di Colonnata ist ein sehr fetter, schneeweißer Rückenspeck des Mora Romagnola Schweins und eine Delikatesse aus der Toskana. Besonderheit: Er reift in Trögen aus Carrara-Marmor.


Praline Tart

Von Eléonore Delenne

 

(Eléonore ist Chargée de Promotion / Promotion Officer bei ONLYLYON Tourisme et Congrès in Lyon, Frankreich)

 

 "Mein Favorit ist definitiv die Praline Tart. Das perfekte, herzerwärmende Dessert, süß und cremig mit einem typischen Geschmack. Ich kann nie widerstehen!"

Zutaten:

  • 500 g Pralines *
  • 500 g flüssige Crème fraîche
  • 320 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 5 g Salz
  • 200 g Puderzucker
  • 60 g geriebene Mandeln
  • 2 Eier
  • 530 g Mehl

 

Zubereitung:

 

Butter mit Puderzucker und Salz mischen, geriebene Mandeln hinzufügen und erneut mischen. Die Eier nacheinander hinzufügen, dabei weiter mischen, bis ein homogener Teig entsteht.  Im Kühlschrank ruhen lassen (idealerweise über Nacht).

 

Teig in einer flachen Kuchenform ausstreichen und 30 Minuten bei 220°C backen.

 

Lyoner "Pralines"
Lyoner "Pralines"

Für den Belag:

 

Crème fraîche in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Pralines dazugeben und ca. 10 Minuten erhitzen. Das Ganze vorsichtig auf den gebackenen Kuchen geben und dann 5 Minuten bei 200 °C im Ofen backen.

 

Einige Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

 

Bon appétit!

 

* Die Pralines sind eine bekannte lyonesische Spezialität: ein mit karamellisiertem Zucker überzogenes Mandel- bzw. Haselnusskonfekt, das durch roten Farbstoff seine typische rosa Farbe bekommt.


Mary’s süße “White Scones” (Backpulverbrötchen)

Von Mary Fuller

 

(Mary führt zusammen mit ihrem Mann John das Friars Glen Country House beim Killarney National Park im Südwesten von Irland)

 

“Wir bereiten diese Scones fast jeden Morgen für unsere Gäste. Sie sind immer ein Hit, besonders mit viel Butter und Marmelade.“

 

Zutaten: 

  • 900 g Mehl
  • 170 g Butter
  • 3 Eier
  • Prise Salz
  • 60 g Zucker
  • 3 aufgehäufte Teelöffel Backpulver
  • 425 ml Milch

 

Zubereitung: 

 

Den Ofen auf 250°C vorheizen. Dann alle trocknen Zutaten vermischen, dann die Butter darüber reiben. In der Mitte eine Mulde formen.
Die Eier unter die Milch mischen, in die Mulde gießen und zu einem weichen Teig verarbeiten.

 

Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche nur leicht kneten, so das so gerade eine runde Form entsteht.


Etwa 3 cm dick ausrollen und mit einem Form von ca. 3 cm Durchmesser die Scones ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Ein Ei mit einer Prise Salz mischen und die Scones damit einpinseln. Danach für 10-15 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind.


Herausnehmen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

 

Dann mit Butter/Sahne oder Clotted Cream* und Erdbeermarmelade genießen. Lecker!

 

*Clotted Cream ist sehr dicke, buttrige Sahne, eine Spezialität auf den Britischen Inseln


Hillstone Misty Strawberry Shortcake

Von Patrice Tonini & Russell McSporran

 

(Patrice und Russell sind die Inhaber der Hillstone Lodge, einem Luxus-B&B im Norden der Isle of Skye in Schottland)

 

"Dieses Rezept wurde sogar in der Herald National Scottish Zeitung veröffentlicht."

Hillstone Misty Strawberry Shortcake mit Misty isle Gin Flasche

Zutaten (für einen Kuchen mit 20cm Durchmesser):

  • 400g frische Erdbeeren
  • 3 EL Misty Isle Gin
  • 75 g Puderzucker
  • 210 g Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 1,5 EL Puderzucker
  • Prise Salz
  • 50 g Butter
  • 1 kleines Ei
  • 110ml Milch
  • 300ml Crème Double

 

Zubereitung:

 

Schneiden die Erdbeeren und mischen Sie diese mit 75 g Puderzucker und 3 Esslöffeln Ihres Lieblings-Gins (bei uns Misty Isle Gin von der Isle of Skye) und lassen alles 30 Minuten ruhen.

 

Heizen Sie den Ofen auf 220 °C vor oder backen Sie nachher bei 200 °C Umluft, dann ohne Vorheizen

 

Fetten Sie die Kuchenform mit Butter ein und bestäuben Sie sie mit Mehl.

 

Sieben und mischen Sie das Mehl, 2 Teelöffel Backpulver, 1,5 Esslöffel Zucker und das Salz. Fügen Sie die (weiche) Butter in kleinen Würfeln hinzu und verkneten alles, bis eine krümelige Masse entsteht. Drücken Sie einen Vertiefung in die Masse und verrühren darin die Milch und das geschlagene Ei. Mit einem Holzlöffel alles zusammenrühren, bis sich die Zutaten vermischt haben.

 

Verteilen Sie den Teig in der Kuchenform und backen Sie ihn 20 bis 30 Minuten lang. Ein Messer sollte nach dem Einstechen sauber herauskommen und der Kuchen sollte goldbraun sein.

 

Lassen Sie den Kuchen in der Form auf einem Rost etwas abkühlen und schlagen Sie die Crème Double.

 

Schneiden Sie den Kuchen, wenn er noch lauwarm ist, horizontal in zwei Hälften und legen Sie die Erdbeeren auf die untere Schicht.

Gießen Sie den Erdbeer-Gin-Saft über die Erdbeeren, damit der untere Teil des Kuchens damit getränkt wird. Streichen Sie eine dicken Schicht Schlagsahne über die Erdbeeren. Legen Sie danach die obere Hälfte des Shortcakes auf und bestäuben alles mit Puderzcuker.

 

Und dann: Genießen!


Blåbär Cocktail

Von Katia De Vil

 

(Katia ist Verkaufsleiterin vom Artic Bath Hotel im hohen Norden von Schweden)

 

„Auf Empfehlungen unseres Restaurant Managers"

 

Dies ist eine Kombination aus Hernö Himbeer Gin und Chartreuse Himbeer Liquör mit etwas Ahornsyrup, Blaubeersaft und einem Schuss Zitronensaft. 

Alle Zutaten schön durchmischen und mit Eis in einem Cocktail-Glas servieren.

 

(Blåbär heißt übrigens die Blaubeere auf Schwedisch...)