Das sind wir!

Stefanie Spengel

 

 

Stefanie Spengel, stammt aus dem besten Jahrgang 1969

 

Ich habe mich durch die entbehrungsreiche Ausbildung zur Hotelfachfrau gekämpft und (wirklich!) absolut alle Bereiche der Hotellerie kennengelernt: Neben Rezeption, Restaurant und Küche auch die Spülküche, Housekeeping bis hin zur Wäscherei. Ich habe heute noch höchsten Respekt vor allen, die hinter den Kulissen den Laden am Laufen halten, damit der Gast sich abends mit zufriedenem Lächeln in die kuschelweichen, blütenreinen Kissen sinken lassen kann.

 

Danach war wieder der Kopf dran und ich stürzte mich in München ins Studium der Betriebswirtschaft, klar, mit Schwerpunkt Tourismus. Ein bisschen habe ich mich dann noch im Ausland herumgetrieben, u.a. in Málaga, Andalusien, wo ich (damals noch ohne Handy und Internet!) in kunterbuntem Mulitkulti ein spannendes Auslandssemester verbracht habe. Für die Praxiserfahrung flog ich dann für ein paar Monate in die Dominikanische Republik. Hier habe ich Ausflüge für Urlauber organisiert und mein erstes richtiges Erdbeben erlebt. Dieses schwammige Schwanken unter den Füßen werde ich glaube ich nie vergessen!

 

Viel gelernt habe ich danach als Personalentwicklerin und im Vertriebsinnendienst bei einem Versicherungsmakler, wo ich ein paar Jahre als als Internationale Koordinatorin mit (fast) der ganzen Welt zu tun hatte. Aber ehrlich - puh - Versicherungen war echt nicht so mein Ding, meine Chefs erinnern sich wahrscheinlich noch gut daran... Schließlich war der logische Weg für Andreas und mich, unsere gemeinsame Liebe zum Reisen zu verknoten und uns mit My own Travel auf eigene Füße zu stellen.


Andreas Spengel

 

Andreas Spengel, noch besserer Jahrgang 1966!

 

Schon in meiner (ok, nicht nicht ganz so entbehrungsreichen) Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann wurde ich (als norddeutscher Warmduscher, sagt Stefanie) ins eisig kalte Wasser geworfen und habe als Milchgesicht einige Monate ein Reisebüro in meiner Heimatstadt Hamburg geleitet. War eine große Verantwortung - hat aber echt Spaß gemacht!

 

Reisen fand ich schon immer faszinierend, schon als Kind kannte ich sämtliche Fluggesellschaften und Flugpläne. In meiner Freizeit habe ich mich, mit dem Fotoapparat bewaffnet, am Hamburger Flughafen auf die Lauer gelegt und exotische Maschinen geknipst, äh,  fotografiert. Die Schränke mit tausenden Dias sprechen Bände... Kein Wunder also, dass mich meine Eltern schon früh alleine nach Kanada und dann zum Schüleraustausch nach USA schickten. England war mir damals noch zu langweilig und viel zu nah!

 

Wenig überraschend, beim Studium BWL/Tourismus an der FH München lief ich dann einer Frau über den Weg, die heute meinen Namen trägt (s.o.).Seitdem pflegen wir unsere gemeisame Reiselust. Wir mögen irgendwie immer die gleichen Ziele, da gibt es wenig Diskussionen.

 

Ich bin jedenfalls der Reisebranche immer treu geblieben und habe vorwiegend Marketing und Vertrieb aber auch Schulungen bei Reisebüros, Reiseveranstaltern und Airlines  gemacht. Mit My own Travel habe auch ich mir einen Traum erfüllt. Nichts tue ich lieber, als Reisen zu planen (gerne natürlich auch immer noch für uns selbst!). Na ja, außer Fotografieren - aber zum Glück mittlerweile Digital statt Dias.


Wir beide waren jahrelang in der ganzen Welt unterwegs, von USA, Kanada und Hawaii und Südamerika, über Neuseeland, Südafrika, Kenia und Asien... An unsere Hochzeitsreise, auf der wir fünf Wochen durch Australien kurvten, denken wir immer noch gerne zurück, auch wenn Stefanie unterwegs Windpocken bekam, aber das ist eine andere Geschichte...

 

Mittlerweile bevorzugen wir Europas Länder als Reiseziele. Es muss echt nicht immer die exotische Fernreise sein, auf der Sie sich mit Jetlag und ewig langen Flügen herumschlagen. Je mehr wir von Europa entdecken, desto faszinierter sind wir. Alleine schon die Fülle an mittelalterlichen Dörfern und kleinen Städten ist enorm. Na ja, und wir sind halt eben Landschafts-Freaks (darum wohnen und arbeiten wir ja auch an einem der schönsten Fleckchen Deutschlands mit Blick auf die Alpen und wenn wir Zeit haben, wühlen wir in unserem kleinen Gartenparadies herum). Und Landschaft gibt es in Europa wirklich im Überfluss!

 

Auch wenn wir gefühlt viiiiel zu wenig Zeit haben um selbst zu reisen, erkunden wir jedes Jahr - wenn nicht gerade eine Pandemie dazwischenkommt - ein paar neue Fleckchen. Klar, dass diese Regionen dann auch umgehend  zu neuen Reiseinspirationen für Sie werden!