"Quer-Beet durch die Normandie"                            (9 Tage / 8 Nächte)

Diese Reise führt Sie einmal quer durch die Normandie. Sie besuchen einige der schönsten Gärten der Region, z.B. den berühmten Seerosengarten von Monet oder den Bois de Moutiers. Nebenbei erkunden Sie bekannte Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den Mont St. Michel, die Kathedrale von Rouen oder den romantischen Hafenort Honfleur.

Reise Nr. FNG 1: Paris - Chartres - Mont St. Michel - Caen - Honfleur - Rouen - Giverny - Paris


Tag 1:

Chartres

Ankunft in Paris (Anreise mit der Bahn oder dem Flugzeug) und Übernahme des Mietwagens.

 

Fahrt nach Chartres.

Filigran gestaltete Fassade der Kathedrale von Chartres
Kathedrale von Chartres

Der kleine Ort Chartres wird dominiert von der beeindruckenden gotischen Kathedrale, die Sie schon bei Anreise von weitem erblicken. Die Kirche wurde auch während der Kriege nie zerstört und ist daher noch in ihrer Ursprünglichkeit erhalten. Chartres ist außerdem Stadt des Lichts. So werden von Anfang April bis Anfang Oktober allabendlich diverse Sehenswürdigkeiten mit faszinierenden farbigen Lichtspielen verzaubert.

1 Übernachtung in einem stilvollen kleinen Hotel in Chartres



Tag 2-3:

Mont St. Michel

Heute reisen Sie von Chartres in Richtung normannische Küste, wo Sie am nächsten Tag die bekannte mittelalterliche Abtei Mont St. Michel besichtigen.

Ansicht des Mont St. Michel
Mont St. Michel

Der Bau des Klosters, das heute noch von Benediktinerinnen bewohnt wird, auf der felsigen Insel im Wattenmeer vor der Küste zog sich hunderte Jahre hin. Daher entstand eine ungewöhnliche Mischung an Stilrichtungen, die in den jeweiligen  Epochen gerade aktuell waren. Dies macht für den Besucher die Entdeckung  der Insel besonders spannend. Interessant ist auch die Lage in der Bucht mit dem mit 13 Metern höchsten Tidenhubs Europas. Sie erleben also bei einem ausgiebigen Besuch dieser Pilgerstätte gleichzeitig eine komplett wechselnde Landschaft. Auch der gepflegte Klostergarten ist einen Besuch wert. Übrigens, kennen Sie den kleinen Bruder auf der englischen Seite des Kanals, St. Michael's Mount?

2 Übernachtungen in einem edlen kleinen Hotel in der Nähe von Mont St. Michel.



Tag 4-6:

Caen, Honfleur und die Küste bei Étretat

Vom Mont St. Michel einen Abstecher hinauf nach Veauville in den Jardin Botanique machen oder gleich weiter nach Caen, wo Sie einen kurzen Abstecher zum üppigen und formal angelegten Rosengarten (Eintritt frei) machen können.

Malerischer Hafen von Honfleur im Abendlicht mit Segelbooten
Honfleur

Im malerischen, von kleinen Gassen und hübschen Fachwerkhäusern durchzogenen Hafenort Honfleur fließt das Wasser der Seine, das schon Paris durchquert hat, ins Meer. Hier finden sich u.a. mit Saint-Catherine die älteste Holzkirche Frankreichs sowie die imposante Brücke Pont de Normandie, die Honfleur mit Le Havre verbindet. Honfleur gilt außerdem als die Wiege des Impressionismus.

Garten von oben © Le bois des Moutiers
© Le bois des Moutiers

An den nächsten beiden Tagen warten herrliche Gärten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden, besonders der Bois de Moutiers.  Falls Ihnen der Garten ein wenig englisch vorkommt, so ist dies kein Wunder, zeichnete sich doch die berühmte englische Gartenarchitektin Gertrude Jekyll Anfang des 20. Jh. für die Planung dieses großartigen Gartens verantwortlich. Hier hat übrigens auch Wim Wenders seinen neuesten Film "Submergence" gedreht Auch ein Bummel durch das pittoreske Dorf Varengeville-sur-Mer ist lohnenswert.

Blühende Hortensienbüsche ©Jardin Shamrock
©Jardin Shamrock

Gleich in der Nähe befindet sich der Jardin Shamrock, der für seine umfangreiche Hortensiensammlung von ca. 1200 verschiedenen Arten bekannt ist. Hier werden immer wieder neue Sorten gezüchtet. Vielleicht möchten Sie den Buddha Tee probieren, der aus den Blättern einer Hortensienart gewonnen wird?

Im Jardin du Vasterival erwartet den Besucher ein pefekt durchdachter Gartentraum, in dem an jedem Tag des Jahres etwas Neues zu entdecken ist. Im Frühjahr blühen hier unzählige Rhododendren und Magnolien während im Herbst exotische Ahornarten in Rot- und Gelbtönen leuchten. Und dazwischen - sehen Sie selbst!

Weiße Kreidefels-Formationen an der Küste von Étretat
Kreidefelsen von Étretat

Aber auch die zerklüftete Küstenlandschaft in der Region ist absolut atemberaubend.

 

Spazieren Sie bei Étretat an der berühmten Alabasterküste entlang und bewundern sie die weißen Kalkstein-Formationen an den steil abfallenden Klippen.

3 Übernachtungen in einem stilvollen kleinen Hotel bei Dieppe.



Tag 7-8:

Jardin Plume, Rouen & Jardin Monet

Nach Abreise aus Dieppe fahren Sie zuerst zum Jardin Plume, einem weiteren außergewöhnlichen  Garten. Er besticht besonders durch seine Originalität und seine durchdachte Aufteilung. So gibt es z.B. Gartenbereiche für Frühling, Sommer und Herbst, die zu diesen Jahreszeiten ihren ganz besonderen Flair entfalten und den Federgarten, der Namenspate für den ganzen Garten war. Hier wachsen nur federleichte, zarte Pflanzen, die diesem Bereich einen feenhaften Charakter verleihen.

 

Es bietet sich außerdem ein Abstecher nach Rouen an, bevor es weiter nach Giverny geht, wo mit dem Jardin Claude Monet einer der berühmtesten Gärten Frankreichs, wenn nicht gar Europas, auf Sie wartet. Rouen gilt als Stadt der Impressionisten. Bummeln Sie durch die engen Gassen, bewundern Sie die charmanten, schiefen Fachwerhäuser, schauen Sie in die majestätischen Kathedralen und probieren Sie die Spezialitäten der Region: Cidre, Calavados und den Neufchâtel-Käse.

Bunte Fachwerkhäuser in Rouen
Rouen

Am letzten Tag starten Sie gleich nach dem Frühstück in den nahe gelegenen Jardin Claude Monet.

Jardin Monet mit Seerosenteich
Jardin Monet

Berühmt ist der Garten natürlich durch die Seerosen geworden, die dem Maler für seine Seerosenbilder Modell standen bzw. schwammen. Doch auch der Garten ist ein Gesamtkunstwerk. Aufgeteilt in zwei Bereiche, einmal den klassischen eingefriedeten Garten, ursprünglich ein Küchengarten, den Monet mit vielen bunten Blumen und Pflanzen aufgewertet hat und zum anderen der bekannte Wassergarten mit dem Seerosenteich. Auch Fotografen sind begeistert, denn abgesehen von dem zauberhaften Charakter ist hier die Lichtwirkung besonders eindrucksvoll.

2 Übernachtungen in Giverny



Tag 9:

Rückreise

Von Giverny aus fahren Sie wieder in Richtung Paris. Dort Rückgabe des Mietwagens und Heimreise.

 

Nachdem Sie auf der Reise viele Eindrücke von herrlichen Gärten gesammelt haben, bleibt Ihnen die Normandie sicherlich in Zukunft nicht nur in historischer, landschaftlicher und künstlerischer Hinsicht, sondern auch in puncto Gartenkunst in guter Erinnerung.



Preis p.P. (bei 8 Übernachtungen im DZ): ab 1.119 EUR

  • 8 Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück in individuellen, hochwertigen Unterkünften

  • Flug Economy von Deutschland nach Paris
  • 9 Tage Mietwagen (Economy Kategorie, ohne Kilometerbegrenzung und inkl. aller Versicherungen)
  • Eintritt in Mont St. Michel und Jardin Claude Monet
  • Reiseplan mit allen wichtigen Details und vielen weiteren Tipps und kulinarischen Adressen

Hinweis: Die Eintrittsgelder in die Gärten und Sehenswürdigkeiten sind im Paket nicht enthalten, sofern nicht explizit erwähnt.

 

Preise können abhängig von der Reisezeit, Art der gebuchten Unterkünfte und Rahmenprogramm variieren. Bitte beachten Sie, dass direkte Flugverbindungen von Deutschland nach Paris nicht von überall her möglich sind.

Bitte kontaktieren Sie uns, damit wir Ihnen ein genaues Angebot unterbreiten können.


Info: Es handelt sich bei dieser Rundreise um eine Selbstfahrer-Rundreise. Bei Anreise mit dem eigenen Auto ggf. nicht über Paris. Sie wählen für sich die geeignete Anreise, ganz nach Wunsch.

Die vorgeschlagene Reise kann natürlich auch einfach als Anregung dienen. Gerne arbeiten wir für Sie einen alternativen Routenvorschlag aus, planen mehr oder weniger Zeit an den Orten ein oder suchen andere Orte, machen mehr Besichtigungsvorschläge. Einen Aufenthalt in Paris können Sie am Anfang oder Ende Ihrer Reise problemlos dazubuchen. Ihrer und unserer Fantasie sind hier keine (oder sagen wir mal kaum) Grenze gesetzt!