Der BLOG

Was uns bewegt, interessiert und umtreibt

Hier schreibe ich, was bei uns von "My own Travel" gerade so passiert, z.B. ob es etwas Besonderes bei unseren Partnern gibt, wenn wir unterwegs sind, um neue schöne Plätze zu entdecken, über welche Themen wir aktuell reden und was bei uns in Zukunft so geplant ist.


 

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Die Schlacht am kalten Rabatt-Buffet

Geht es denn nur noch um den Preis?

Der "SALE" verfolgt uns alle nun schon seit Jahren. Irgendwann in dunkler Vorzeit hieß der "SALE" mal altbacken "Winterschlussverkauf" oder "Sommerschlussverkauf".

 

So was gibt's natürlich nicht mehr. Muss ja alles modern sein. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, werden wir seit einiger Zeit mit zusätzlichen Verkaufsschlagern wie "Back Friday" oder "Cyber Monday" in Verbindung mit nerviger, aufdringlicher Werbung traktiert.

 

Wie schön fand ich es , dass z.B. die nachhaltige Modemarke "Bleed Clothing" ihre Kunden in der Manier der überall reißerisch plakatierten Black Friday Werbung darauf aufmerksam machte, dass sie an diesem BLACK FRIDAY "0% Rabatt" bekommen würde. Und die Erklärung folgte auf dem Fuß. 

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Nordlichtjagd auf den Lofoten

Eine Reise in den Norden Norwegens

Stylische Cabins eines Boutique Hotels auf dem kargen Felseiland Manshausen auf Senja, Nordnorwegen
Manshausen, Senja

Wir haben es uns diesmal so richtig gegeben. Und zwar in Form einer Reise, wie wir sie normalerweise für unsere Kunden niemals planen würden. Nämlich mit dem Auto aus Süddeutschland bis nach Nordnorwegen hinauf zu fahren und natürlich auch wieder zurück. Für Autofahrerfreaks ein absolutes Vergnügen, für Normalsterbliche, na sagen wir mal, "machbar".

 

Bevor da jemand auf den billigen Plätzen unverschämt kichert: Es hatte selbstverständlich gute Gründe, warum wir das genau so gemacht haben! Wir wollten nämlich auch noch mal die ColorLine Fähre von Kiel nach Oslo ausprobieren und zusätzlich ein paar Highlights in Südnorwegen "mitnehmen".

 

Und - was soll ich sagen? Hat sich gelohnt. Trotzdem hätte ich auf die zusätzliche Fahrerei sehr gerne verzichtet...

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Verführung und Genuss

– ein Gastbeitrag von Katrine Lihn –

Brandenburger Tor

Potsdam

 

„Wenn Sie diese Stadt sehen, werden Sie sie lieben,“ diesen Satz sagt man Friedrich dem Großen nach. Ob das stimmt? Finden Sie es selbst heraus. Für mich stimmt es und ich kann nur sagen: Die erste Verliebtheit hat sich in einer großen Liebe verankert.

 

Schauen Sie also vorbei und lassen auch Sie sich verzaubern. Gern öffne ich Ihnen meine Tür. Die kulinarischen Genüsse des Landes Brandenburgs im Zusammenspiel mit einem Gespräch an meiner Tafel sind schon allein eine Reise wert.

 

Treten Sie ein, würzen Sie Ihren Besuch mit all den königlichen Sehenswürdigkeiten: Schlösser, Parks, Seen und Museen. Körper, Geist und Seele erhalten reichlich Nahrung.

 

Hier in Brandenburgs Hauptstadt sind Sie bei jedem Schritt ganz Sanssouci! Dieses Flair des Sommerschlösschens macht wirklich sorgenfrei. Glauben Sie nicht? Ich garantiere es.

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My own Travel goes exotisch

Unsere Entdeckungstour durch Costa Rica

Der Tukan ist mit seinem riesigen bunten Schnabel ein großer und prägnanter Vogel in Costa Rica

Üppiger grüner Urwald mit fantastischer Geräuschkulisse, exotische Tiere, magische Küste und herzliche Gastfreundschaft in luxuriösen Lodges  - wo fange ich bloß an, um diesem wunderbaren Land gerecht zu werden?

 

Der Alltag hat uns längst wieder und endlich komme ich dazu, meine Eindrücke von unserer letzten großen Reise niederzuschreiben. 

 

Eine Tour durch Costa Rica war ein Gedanke, den wir schon ein paar Jahre mit uns herumtrugen. Durch unsere Spezialisierung auf Europa, die wir auch keinesfalls aufgeben wollen, ist der Plan in unseren Köpfen ganz nach hinten unten rechts gerückt (ich kenne mich in der Gehirnforschung nicht so aus, das kann auch woanders gelandet sein!) und war schon fast verschüttet. Durch Gespräche mit Kunden, die uns immer mal wieder fragen, ob wir denn nicht auch außerhalb von Europa etwas anbieten würden, rückte das Ziel wieder in den Fokus unserer Aufmerksamkeit.

 

Denn wir suchten ein Ziel, das es in dieser Form in Europa landschaftlich nicht gibt und das auch im Winter gut zu bereisen ist, mit einem guten Schuss Exotik, aber mit vernünftiger Infrastruktur. Um es gleich vorwegzunehmen: Die Sache mit der Infrastruktur in Costa Rica ist ein bisschen zweischneidig. Aber dazu gleich mehr.

 

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Teil des bösen Ganzen

Wenn Tourismus zu viel wird

Kreuzfahrtschiff in Venedig

„Overtourism“ war eines der großen Themen auf der kürzlich zu Ende gegangenen Internationalen Tourismusmesse (ITB) in Berlin. Denn wenn die Einheimischen im Urlaubsgebiet nicht mehr fertig werden mit der Schwemme an Urlaubern, wenn die Natur kollabiert, wenn Baudenkmäler unter dem großen Andrang leiden, dann stimmt etwas nicht – und zwar ganz gehörig.

 

Das bringt mich nun zwangläufig zu der unangenehmen Frage – bin ich als Anbieter von Reisen Teil des großen bösen Ganzen? Man könnte ja denken, dass Unternehmen wie wir, die nicht unbedingt den Massentourismus befördern, sondern hauptsächlich auf Individualtourismus setzen, die weißere Weste haben. Und damit ganz beruhigt vom hohen Ross auf die anderen Pauschalanbieter hinunterschauen können. Puh, aber irgendwie ist ja nix im Leben so ganz schwarz oder ganz weiß. Ich bin eine Freundin des differenzierten Betrachtens, was es mir auf der einen Seite schwer macht, spontan ganz klar zu einer Sache Stellung zu beziehen (da bewundere ich den einen oder anderen Zeitgenossen schon, die so locker ihre überzeugenden Statements egal zu welchem Thema aus dem Ärmel schütteln), auf der anderen Seite zwingt es mich aber auch, mich immer wieder in die andere Seite hineinzuversetzen und die eigene Meinung zu reflektieren.

  

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Italienischer Whisky oder englischer Wein...

Bekannte Zielgebiete neu entdeckt

Weingläser, eines mit Weißwein eines mit Rotwein

Es gibt sie natürlich, die typischen Regionen, wo es die Liebhaber eines guten Single Malts oder eines vollmundigen Brunellos auf Reisen durch Europa gerne hinzieht, um die Wurzeln ihrer Lieblingsgetränke zu entdecken.

 

So stehen Irland und besonders Schottland wie kein anderes Land für eine Vielzahl an ausgezeichneten Whisky-Destillerien während sich der Weinanbau über klimatisch dafür geeignetere Regionen zieht. Praktisch, dass der sonnenhungrige Urlauber seiner Leidenschaft für Rebsaft im warmen Italien, Spanien oder Frankreich mit Blick aufs Mittelmeer frönen kann.

 

Es ist doch gleich etwas ganz anderes, wenn man persönlich die Trauben am Rebstock begutachtet hat, die man ein paar Jahre später als guter Tropfen im Glas schwenkt. Oder in einer Brennerei dem Geheimnis des favorisierten Whiskys aufzuspüren und die versteckten Aromen entdecken zu lernen. 

 

Doch inzwischen verschieben sich die Gesetzmäßigkeiten. 

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